Kontinuität ohne Brüche: seit 1908 im Besitz und unter der Leitung der gleichen Familie.  
  Das Waldhaus wurde am 15. Juni 1908 eröffnet von unserem Urgrossvater Josef Giger (1847-1921). Viele Jahre hatte er grosse Hotels geleitet – in Bad Ragaz, in Russland, in Italien und dann in St. Moritz – und von einem eigenen Hotel geträumt, das endlich genau so wäre, wie er es haben wollte.

Ihm folgten sein Schwieger-
sohn und seine Tochter,
Oskar und Helen Kienberger, mit Auszeichnung und oft unter schwierigsten Beding-
ungen. Sie übergaben den Stab Rolf Kienberger (1917-1994) und seiner Frau Rita (1926-2006). Heute liegt die Verantwortung in der vierten Generation bei Maria und Felix Dietrich-Kienberger und Marias Bruder Urs Kienberger. Auch die fünfte Generation ist schon auf gutem Weg.

So bleibt das Waldhaus, was es in dieser Art und Grösse kaum mehr gibt: ein reiner Familienbetrieb ohne aussen-
stehende Teilhaber und Dir-
ektoren. Seit 1908 haben wir noch keine Sommersaison verpasst. Der Winterbetrieb begann 1924, war aber von 1939 bis 1955 unterbrochen.

Ohne zahlreiche Ergänzungen, Verbesserungen und neue Ideen hätte das Waldhaus natürlich nicht so lange überlebt. Jahr für Jahr investieren wir z. B. 3 bis 4 Millionen Franken, und das seit Jahrzehnten. Aber es ist in dieser Zeit kaum grösser geworden. Das ist kein Zufall: Nur so bleibt es uns möglich, unsere Gäste ebenso per-
sönlich zu empfangen und zu betreuen, wie es unseren Vorfahren selbstverständlich war.

Baulich ist unser Ziel, das Alte nicht einfach zu ersetzen, sondern zu erhalten und noch besser zur Geltung zu bring-
en. Davon zeugen zum Bei-
spiel die neuesten Arbeiten mit der markanten Hand-
schrift der Basler Architekten Miller und Maranta oder von Architekt Armando Ruinelli aus Soglio.

Der Lohn der guten Taten war die ehrenvolle Ernennung zum «Historischen Hotel des Jahres» für 2005 durch ICOMOS (International Council on Monuments and Sites) Schweiz.

Doch am Schluss ist ein Hotel nur so gut wie seine Gäste. Kommen Sie auch? Theodor Adorno, Thomas Bernhard, Joseph Beuys und David Bowie haben's schon probiert, nicht anders als

Claude Chabrol
Marc Chagall
Neville Chamberlain
Friedrich Dürrenmatt
Gottlieb Duttweiler
Albert Einstein
Pierre Fournier
Clara Haskil
Hermann Hesse
Theodor Heuss
Arthur Honegger
Isabelle Huppert
Carl Gustav Jung
Erich Kästner
Otto Klemperer
Franz Kardinal König
Max Liebermann
Rolf Liebermann
Thomas Mann
François Mauriac
Alberto Moravia & Elsa Morante
Maurizio Pollini
Emil Rathenau
Michael Redgrave
Max Reinhardt
Gerhard Richter
Paul Sacher
Maximilian Schell
Vreni Schneider
Rudolf Serkin
Georg Solti
Rod Stewart
Richard Strauss
Richard Tauber
Luchino Visconti
Bruno Walter